Funktionen
- Natives Dolibarr-Modul — kein zusätzlicher Serverprozess, keine Bridge, kein Eingriff in den Dolibarr-Kern
- 130 Werkzeuge in 15 Kategorien — vom Geschäftspartner über die gesamte Verkaufs- und Einkaufskette bis zu Lager, Projekten und Tickets
- Individuelle Felder werden beim Lesen mitgeliefert und lassen sich beim Anlegen und Ändern setzen; ein eigenes Werkzeug nennt die je Datensatzart definierten Felder, damit der Assistent keine Feldnamen raten muss
- Jeder Bereich erscheint nur, wenn das zugehörige Dolibarr-Modul aktiv ist — ohne Lagermodul gibt es keine Lager-Werkzeuge
- Ein eigenes Token je Client, gebunden an einen Dolibarr-Service-Benutzer — dessen Rechte gelten für jeden Zugriff
- Nur-Lesen-Modus und Kategorien-Freigabe je Token: Schreibende Werkzeuge lassen sich vollständig ausblenden
- OAuth 2.1 für claude.ai und ChatGPT, mit Freigabeseite direkt in Dolibarr
- Getrennte IP-Freigabelisten, Rate-Limit, Ablaufdatum je Token und sofortiger Widerruf per Klick
- Protokoll jedes einzelnen Zugriffs mit Filtern, Sortierung und einstellbarer Aufbewahrungsdauer
- Läuft auf Dolibarr 20.0 bis 24.0, mandantenfähig (Multicompany)
Welche Bereiche abgedeckt sind
Die Werkzeuge decken die Bereiche ab, in denen im Alltag tatsächlich gearbeitet wird — lesend wie schreibend, je nachdem, was das Token erlaubt:
- Geschäftspartner und Kontakte — Kunden, Lieferanten und deren Ansprechpartner suchen, lesen, anlegen und ändern
- Angebote, Aufträge und Rechnungen — vom Entwurf mit seinen Positionen über die Validierung bis zum Abschluss: Angebote als angenommen oder abgelehnt schließen, Aufträge validieren, abschließen, stornieren und mit einem Projekt verknüpfen
- Zahlungen — nachsehen, was auf eine Kundenrechnung bereits gezahlt wurde und was offen ist, und eine Zahlung samt Verbuchung auf dem Bankkonto erfassen; welche Zahlungsarten und Bankkonten zur Verfügung stehen, fragt der Assistent selbst ab
- Einkauf — Lieferantenbestellungen und Lieferantenrechnungen anlegen und ändern, Positionen pflegen, validieren und eine Bestellung freigeben
- Produkte, Lager und Bestand — Artikel nachschlagen, den aktuellen Bestand je Lager abfragen, die Bewegungen nachlesen sowie Ein- und Auslagerungen buchen
- Projekte, Aufgaben und Zeiterfassung — Aufgaben anlegen, ändern und löschen sowie Zeiten in Stunden darauf buchen, auflisten und wieder entfernen — genau so, wie sie in Dolibarr eingegeben werden
- Termine — Termine im Dolibarr-Kalender lesen, suchen, anlegen, ändern und löschen, mit dem zugehörigen Kunden, Ansprechpartner und Projekt daran. Ohne das Recht, alle Termine zu lesen, sieht ein Token ausschließlich die seines eigenen Service-Benutzers
- Tickets — Anfragen lesen, suchen, anlegen, beantworten und im Status ändern
- Ansprechpartner an Belegen — nachsehen, wer in welcher Rolle an einer Rechnung, einem Auftrag, Angebot, Projekt, Ticket, Vertrag, Einsatz oder Lieferantenbeleg hängt, und solche Zuordnungen setzen oder lösen
- Kategorien — Schlagworte anlegen, zuweisen und entfernen sowie nachsehen, was in einer Kategorie steckt: quer über Produkte, Geschäftspartner, Kontakte, Projekte, Aufgaben, Tickets, Mitglieder, Benutzer, Lager, Termine und alle vier Belegarten
- Benutzer und Systemabfragen — Benutzerkonten nachschlagen und pflegen, Verbindung und Instanz prüfen
Wofür das gebraucht wird
„Welche Rechnungen sind seit über 30 Tagen offen?“, „Lege einen Auftrag für diesen Kunden an“, „Welche Tickets warten noch auf eine Antwort?“ — solche Fragen beantwortet ein KI-Assistent nur, wenn er die Daten wirklich sieht. Bisher hieß das: Daten exportieren, kopieren oder einen zweiten Server betreiben. MCP+ öffnet stattdessen genau einen kontrollierten Weg in die bestehende Dolibarr-Installation.
Ein typisches Beispiel zeigt die folgende Auswertung: gefragt war der Umsatz je Kunde im ersten Halbjahr, gegenübergestellt über drei Jahre. Der Assistent liest die Rechnungen selbst aus Dolibarr, rechnet die Halbjahre gegeneinander und bereitet das Ergebnis auf — kein Export, keine Tabellenkalkulation, keine Kopie der Daten außerhalb des Systems.

Wer was sehen darf
Jeder Client bekommt sein eigenes Token; in der Datenbank liegt davon nur ein Hashwert, der Klartext ist genau einmal sichtbar. Das Token hängt an einem Dolibarr-Benutzer — mehr als dessen Rechte kann der Assistent nie sehen, und schreibende Zugriffe lassen sich pro Token komplett abschalten. Anschließend steht im Protokoll jeder Aufruf mit Zeitpunkt, Token, IP-Adresse, Werkzeug und Ergebnis, auch die abgewiesenen.
Warum kein externer MCP-Server
Übliche MCP-Anbindungen für Dolibarr sind eigenständige Python- oder Node-Prozesse, die über die REST-Schnittstelle mit einem einzigen API-Schlüssel zugreifen — dieser Schlüssel darf dann alles. MCP+ läuft stattdessen im Webserver der Dolibarr-Instanz mit und greift direkt über deren Objektklassen zu: Geschäftslogik, Trigger und die Mandantentrennung wirken automatisch. Es gibt keinen weiteren Dienst, der installiert, überwacht und aktualisiert werden muss, und keine Zwischenschicht, die Daten sieht.
Testen und beziehen
Das Modul läuft auf Dolibarr 20.0 bis 24.0 und setzt PHP ab 8.1 voraus. Es ist im Dolistore erhältlich; die Einrichtung — vom Service-Benutzer mit passend beschnittenen Rechten bis zur Verbindung mit Ihrem KI-Client — übernehmen wir auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen.
Module wie dieses entstehen aus konkreten Kundenprojekten — wie solche Anpassungen ablaufen, steht unter Customizing. Weitere Erweiterungen: Modulübersicht.
